Das Blindenhilfswerk Berlin e. V.

Historisches Foto der Blindenanstalt
Historisches Foto der Blindenanstalt

Der Lebensweg eines Blinden erfordert einen höheren Einsatz an Leistung, Geduld, Anpassung und Kosten, und zwar von ihm selbst und von allen, die ihm helfen.

Der Verein Blindenhilfswerk Berlin e. V. unterstützt seit 1886 Betroffene in unserer Stadt und hilft, ihr Leben ein Stück weit lebenswerter zu machen.

Das Blindenhilfswerk Berlin e. V. leistet seine Arbeit zugunsten blinder und sehbehinderter Menschen im Rahmen der durch die Satzung festgelegten Ziele. Hilfe und Unterstützung wird gewährt ohne Rücksicht auf die Erblindungsursache oder Grund der Sehbehinderung. Eine Mitgliedschaft ist gleichfalls nicht erforderlich.

Schwerpunktthemen sind:

Restauriertes Gebäude des Blindenhilfswerkes in der Rothenburgstr.
Restauriertes Gebäude des Blindenhilfswerkes in der Rothenburgstr.

Die Finanzierung unserer Arbeit zugunsten blinder und sehbehinderter Menschen erfolgt im Wesentlichen durch Spenden und Zuwendungen aufgrund letztwilliger Verfügungen. Weitere Einnahmen werden durch den Verkauf der Blinden- und Zusatzwaren durch unsere Blindenwerkstatt erzielt. Wir erhalten keine staatlichen Zuschüsse.

Rechtsform

Das Blindenhilfswerk Berlin wurde 1886 als „Verein zur Beförderung der wirtschaftlichen Selbständigkeit der Blinden“ gegründet und hatte seit dem Jahr 1888 die Rechtsform einer Körperschaft des privaten Rechts. Seit 1949 führte unsere Organisation die Bezeichnung Blindenhilfswerk Berlin. Aufsichtsbehörde war die Senatsverwaltung für Justiz. Aufgrund der Gesetzesänderung 2003 für altrechtliche Vereine haben auch wir die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg beantragt. Die Eintragung erfolgte am 17.5.2004. Seitdem tragen wir den Zusatz e. V.

Schrift zum 125. Jubiläum vom   Blindenhilfswerk Berlin e. V.    1886 – 2011

Weihnachtspreis von 10 Euro

 „… eine Institution in Steglitz … Diese beispielhafte Darstellung der Entwicklung der Blindenfürsorge in Deutschlad und die Verknüpfung privater Fürsorge und staatlichem Engagement hat es so noch nicht gegeben.“