Vom Boden aus blickt man durch eine halbgeöffnete Tür in in einen Raum, in dem eine Person auf einem Wohnzimmersofa sitzt.

Wohnen

Zwei Personen joggen auf einer Laufstrecke. Eine der beiden trägt ein leuchtendes Oberteil und hält sich an einem roten Band, das sich am Arm der anderen Person befindet, fest.

Einblicke

Zwei Hände fahren über Legosteine, die sich auf einer Platte befinden. Es handelt sich um Braille Bricks, Legosteine zum spielerischem Erlernen der Brailleschrift.

Angebote

Termine

  • Tag der Toleranz

    Wir mögen Vielfalt und möchten mehr Inklusion. Einer der wichtigsten Grundsteine dafür ist Toleranz. Ohne Offenheit und Neugierde gegenüber Neuem und Anderem ist eine Gesellschaft, in der sich alle auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen, undenkbar. Deshalb fördern wir Begenungen in Rahmen von Veranstaltungen und Projekten.

  • Wenn der Sandmann schon am Mittag kommt – zum Zusammenhang von Blindheit und Schlafrhythmus-störungen

    Herr Dr. Roland Zimmermann arbeitet als freiberuflicher Berater für das pharmazeutische Unternehmen Vanda Pharmaceuticals, das u.a. im Bereich der Chronobiologie und zu Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen bei blinden Menschen forscht. Im Rahmen eines Vortrags wird er ausführlich über Schlaf und dessen Notwendigkeit im Allgemeinen, Ursachen von Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen bei blinden Menschen, Symptome von NON-24 und deren Alltagsauswirkungen sowie über Unterstützungsangebote referieren. Es gilt die 3G-Regel. Veranstaltungsort: Saal in der Lepsiusstraße 117, Veranstaltungszeit: 19-21 Uhr Anmelden können Sie sich bei Frau Schwab: 030 7901399-17 oder e.schwab@blindenhilfswerk-berlin.de

  • Tag des Ehrenamts

    Es ist Zeit „Danke“ zu sagen! Danke an alle Ehrenamtlichen, die uns ihre wertvolle Zeit spenden, in dem sie uns bei Veranstaltungen und Angeboten helfen oder die Bewohnerschaft im Alltag unterstützen! Durch ihr ehrenamtliches Engagement unterstützen sie nicht nur unsere Arbeit. Sie zeigen damit Interesse und schenken Wärme.

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Blind oder mit einer Sehbehinderung den Alltag bewältigen? In vielen Situationen ist das gar nicht so einfach. Mit Ihrer Spende möchten wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern auch weiterhin dabei helfen, diese Hürden zu überwinden.

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Zwei Personen gehen Hand in Hand in einem ruhigen Stadtbezirk spazieren. Sie kehren der betrachtenden Person den Rücken zu. Rechts befindet sich eine ältere, kleine Dame mit Mütze und Mantel. Sie nutzt zusätzlich einen Langstock und trägt eine Armbinde mit Blindenabzeichen. Der Herr, links auf dem Bild, mit schwarzer Schiebermütze, ist circa 50 cm größer.
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Normaler Seheindruck

Erst wenn das bessere Auge auch mit Korrekturhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen weniger als 30% des normalen Sehvermögens erreicht, spricht man von einer Sehbehinderung – unter 5% liegt eine hochgradige Sehbehinderung vor. Als blind gelten Menschen, die weniger als 2% sehen. Doch Sehbehinderung ist nicht gleich Sehbehinderung – es gibt viele verschiedene Formen.

Jemand beginnt ein Formular auf Wohngeld auszufüllen. Das Bild ist verschwommen, vor allem in der Mitte ist ein sehr unklarer grauer Fleck

Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD)

Die häufigste Ursache einer schweren Sehbehinderung ist in Deutschland die „Altersabhängige Makula-Degeneration“ (AMD). Weltweit sind 5,6 Prozent der Erblindungen auf diese Sehbehinderung zurückzuführen. Mit steigendem Alter erhöht sich auch das Risiko daran zu erkranken. Betroffene leiden bei dieser Sehbehinderung unter einem grauen Fleck, der sich im Fokus befindet und daher den Alltag erschwert. Während die grobe Orientierung noch funktioniert, fällt es z.B. schwer Gesichter zu erkennen oder die Zeitung zu lesen.

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Diabetische Retinopathie

Die sogenannte Zuckerkrankheit kann sich auch auf die Sehkraft auswirken. Durch eine Schädigung der Netzhaut entstehen blinde Flecken im Gesichtsfeld. Außerdem nimmt die Sehstärke ab. Obwohl diese Augenerkrankung lange verhindert und später zumindest abgebremst werden kann, ist es in Deutschland die häufigste Ursache für eine Sehbehinderung und Blindheit im Erwerbsalter. Insgesamt sind bundesweit ca. 1,3 Millionen an Diabetischer Retinopathie erkrankt.

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Grüner Star & Retinitis Pigmentosa

Während beim Grünen Star allmählich der Sehnerv abstirbt, sind es bei der Retinitis Pigmentosa die Netzhautzellen. Bei beiden Augenerkrankungen kommt es anfänglich zu blinden Flecken am Rande des Gesichtsfeldes. Dieses weitet sich immer mehr aus und führt letztendlich zur Erblindung. Im Frühstadium ist ein Grüner Star behandelbar, allerdings bleibt er zu diesem Zeitpunkt oft unbemerkt. Für die Augenerkrankung Retinitis Pigmentosa bestehen keine Therapiemöglichkeiten.

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Grauer Star (Katarakt)

Während diese Augenerkrankung in den Industrieländern meist erfolgreich operiert werden kann, fehlen in Entwicklungsländern dafür die medizinischen Ressourcen im notwendigen Rahmen. Beim grauen Star wird die Augenlinse trüb, Farben werden deshalb blass und Bilder erscheinen unscharf. Ohne Behandlung führt der Graue Star zur Erblindung.

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