Unser Vorstand

Unser Vorstand setzt sich ehrenamtlich für blinde und sehbehinderte Menschen ein. Er vereint unterschiedliches Wissen sowie verschiedene Erfahrungen in den Bereichen ‚Menschen mit Seheinschränkungen‘ sowie ‚Vereinsarbeit‘ und bildet damit eine starke Basis für unseren Verein.

Seine Motivation

Vorsitzender Reinhard Schultz-Ewert:

„Nach fast 40-jähriger Tätigkeit in der Berliner Justiz und Verwaltungsgerichtsbarkeit, zuletzt als Vorsitzender Richter am Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, kam ich 2015 zum Blindenhilfswerk Berlin e.V. und wurde sein Vorsitzender. Ich verlor selbst im Alter von 49 Jahren mein Augenlicht und konnte dank der Unterstützung meiner Familie, von Freunden und Bekannten sowie meinem beruflichen und sozialen Umfeld mein Leben weitgehend selbstbestimmt und selbstständig fortführen. Für viele blinde und stark sehbehinderte Menschen ist die gleichberechtigte Teilhabe leider noch ein Wunschtraum. Mit meinen Erfahrungen und Kenntnissen möchte ich helfen, bei der Verwirklichung dieses Traumes ein wenig beizutragen. Die Gestaltung eines inklusiven, alle Generationen verbindenden und für unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche offenen Wohnumfeldes steht dabei im Vordergrund.“

Stellvertretender Vorsitzender Rainer Vedder:

„Ich möchte mit der Tätigkeit im Vorstand des Blindenhilfswerks meine wirtschaftliche Fachkompetenz als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater einbringen, damit das Vermögen des Vereins als Basis für die gemeinnützige Arbeit nachhaltig, zukunftssicher und erfolgreich vielen blinden und sehbehinderten Menschen dienen kann. Für mich persönlich gehört ehrenamtliches Engagement im Verein zur aktiven Teilhabe an unserer Gesellschaft. Die Betätigung im Vorstand des Blindenhilfswerk Berlin e.V. bereichert den eigenen Erfahrungshorizont und es macht Spaß sich mit den anderen sehr engagierten Vorstandskolleginnen und -kollegen auszutauschen, um möglichst gute Lösungen zur Förderung der Ziele des Vereins zu erarbeiten.“

Astrid Frahm:

„Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich für soziale Organisationen, für die berufliche Selbstverwaltung oder für den Sportverein um die Ecke. Das gibt unserer Gesellschaft Sinn. Ich finde, dass eine inklusive pluralistische Gemeinschaft nicht ohne den sozialen Dienst auskommt, der sich auf die uneigennützige Mitmenschlichkeit stützt. Dass wir füreinander einstehen, gibt mir auch für mein persönliches Leben Zuversicht.

Ich bin Älteste in der benachbarten Ev. Matthäus-Kirchengemeinde. Die Gemeinde fühlt sich seit jeher mit dem Blindenhilfswerk verbunden und schlägt stets ein Gemeindemitglied vor, das sich zur Vorstandswahl aufstellen lässt. Ich freue mich, dass ich dieses Engagement wahrnehmen darf und an der verantwortungsvollen Aufgabe im Vorstand mitarbeiten darf. Von Beruf bin ich Rechtsanwältin. Ich bin für das Kuratorium der Kindertagesstätte der Matthäusgemeinde verantwortlich und habe Erfahrung mit sozialen Organisationen.“

Juliane Krüger:

„Als Schulleiterin der benachbarten Johann-August-Zeune-Schule für Blinde geht es mir in meiner Arbeit insbesondere darum, die Schülerinnen und Schüler auf ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben vorzubereiten. Hierbei haben die Kinder und Jugendlichen die verschiedensten Voraussetzungen und neben der schulischen Bildung sind weiterführende und unterstützende Angebote im außerschulischen Bereich äußerst wichtig. Mit der neuen inklusiven und diversen Ausrichtung des Blindenhilfswerks möchte ich durch meine Tätigkeit im Vorstand dazu beitragen, die Möglichkeiten zur gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabe zu verbessern. Die Nähe zwischen Schule und dem Blindenhilfswerk bietet hierfür sehr gute Bedingungen.“

Thomas Kohlstedt:

„Als ehemaliger Schulleiter der Blindenschule pflegte ich eine enge Zusammenarbeit mit dem Blindenhilfswerk, weil viele Projekte und Aktivitäten ohne die Unterstützung des Blindenhilfswerkes nicht hätten stattfinden können. Es gab in den zurückliegenden über 20 Jahren viele Veränderungen, die z. T. sehr schmerzhaft waren, aber notwendig. Wir werden in Zukunft noch viele Veränderungen vornehmen müssen, um den blinden und sehbehinderten Menschen noch bessere Angebote machen zu können, damit diese möglichst selbstbestimmt am Leben teilnehmen können.“

Thomas Schumacher:

„Als ehemaliger Leiter der Berliner Blindenschule setze ich mich dafür ein, dass insbesondere Kinder und Jugendliche mit Blindheit oder Sehbehinderung  ohne Barrieren – dafür aber mit viel Freude – leben und lernen können. Hierzu möchte ich durch meine Mitwirkung im Vorstand des Blindenhilfswerks Berlin beitragen.“


Unser Team

Team des Blindenhilfswerk Berlin e.V.; v.l.n.r. Carsten Zehe, Karin Hertz, Elfi Schwab, Renate Mösch, Lukas Ittner, Jonas Steffen

Team des Blindenhilfswerkes Berlin e.V.; v.l.n.r. Carsten Zehe, Karin Hertz, Elfi Schwab, Renate Mösch, Lukas Ittner, Jonas Steffen

Aufgabenbereiche

Geschäftsführer Carsten Zehe:
„Das Recht auf Teilhabe und Selbstbestimmtheit besitzen alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderung. Es tatsächlich auch umzusetzen und zu leben, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Aus diesem Grund wollen wir mit unseren Wohnformen und unseren Projekten dazu beitragen, dass Teilhabe insbesondere für blinde und sehbehinderte Menschen alltäglich wird. Mit unseren Angeboten fördern wir das Verständnis füreinander, aber auch das Zusammenleben sowie das gemeinsame Erleben. Wir freuen uns über alle Menschen, die uns in unseren Anliegen unterstützen. Gerne nehme ich mir persönlich Zeit, um Sie über unsere Vereinsarbeit zu informieren.“

Elfi Schwab:
„Das Blindenhilfswerk Berlin e.V. leistet seit Jahrzehnten einen wertvollen Beitrag zur Selbstbestimmtheit von Menschen mit Seheinschränkungen. Durch eine transparente und informative Öffentlichkeitsarbeit möchte ich darauf aufmerksam machen, Einblicke in unsere Arbeit geben und außerdem Interesse für die Themen Sehbehinderung und Blindheit wecken. Gleichzeitig entwickele ich im Rahmen meiner Arbeit gemeinsam mit dem Team neue, oft inklusive Projekte und organisiere Veranstaltungen. Ich freue mich, dass ich zusätzlich für die ehrenamtlich Engagierten unseres Vereines zuständig bin.“

Karin Hertz:
„Ein offener Austausch mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern und ein wertschätzendes Miteinander liegen mir sehr am Herzen. Ich unterstütze bei der Bearbeitung von behördlichen Anträgen, privater Post sowie bei alltäglichen Dingen und berate bei Fragen rund um die Sehbehinderung. Alle können jederzeit mit ihren Anliegen, Wünschen und Ideen auf mich zukommen. Darauf aufbauend initiiere ich neue Angebote. Wer Interesse an einer Wohnung bei uns hat, wird ebenfalls mit mir in Kontakt kommen, da ich hier die erste Ansprechpartnerin bin.“

Renate Mösch:
„Haben Sie Fragen in Bezug auf unsere Verwaltung, sprechen Sie mich an. Im Blindenhilfswerk Berlin e.V. kümmere ich mich um die vorbereitende Buchhaltung und bin ebenfalls für die Spendenverwaltung zuständig. Auch das Qualitätsmanagement und die Organisation der Angebote sowie Raumvergabe fallen in meinen Aufgabenbereich. Obwohl ich eher im Hintergrund agiere, komme ich regelmäßig mit den Mieterinnen und Mietern in Kontakt – nicht nur wegen organisatorischer Belange, sondern auch einfach mal so. Diesen Austausch finde ich richtig gut und wichtig!“

Lukas Ittner:
„Unsere Häuser und ebenso das Gelände habe ich stets im Blick, da ich für bauliche Belange in Bezug auf unsere Wohnungen zuständig bin. In diesem Bereich koordiniere und überprüfe ich alle Arbeiten zur Instandhaltung und Sanierung durch externe Dienstleister. Als gelernter Tischler mit jahrelanger Berufserfahrung erledige ich handwerkliche Dinge auch gerne selbst. Diese Abwechslung zwischen organisieren und praktisch arbeiten finde ich klasse! Jonas Steffen unterstützt mich tatkräftig – vor allem bei Außenarbeiten.“

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