Unser Team

Gruppenfoto des Teams vom Blindenhilfswerk Berlin e.V., das draußen aufgenommen worden ist. Es sind sieben Personen.

Team des Blindenhilfswerkes Berlin e.V.; v.l.n.r.: Renate Mösch, Jannik Kaatz, Carsten Zehe, Ulrike Lassowski, Karin Hertz, Lukas Ittner, Elfi Schwab

Aufgabenbereiche

Geschäftsführer Carsten Zehe:
„Das Recht auf Teilhabe und Selbstbestimmtheit besitzen alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderung. Es tatsächlich auch umzusetzen und zu leben, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Aus diesem Grund wollen wir mit unseren Wohnformen und unseren Projekten dazu beitragen, dass Teilhabe insbesondere für blinde und sehbehinderte Menschen alltäglich wird. Mit unseren Angeboten fördern wir das Verständnis füreinander, aber auch das Zusammenleben sowie das gemeinsame Erleben. Wir freuen uns über alle Menschen, die uns in unseren Anliegen unterstützen. Gerne nehme ich mir persönlich Zeit, um Sie über unsere Vereinsarbeit zu informieren.“

Elfi Schwab:
„Das Blindenhilfswerk Berlin e.V. leistet seit Jahrzehnten einen wertvollen Beitrag zur Selbstbestimmtheit von Menschen mit Seheinschränkungen. Durch eine transparente und informative Öffentlichkeitsarbeit möchte ich darauf aufmerksam machen, Einblicke in unsere Arbeit geben und außerdem Interesse für die Themen Sehbehinderung und Blindheit wecken. Gleichzeitig entwickele ich im Rahmen meiner Arbeit gemeinsam mit dem Team neue, oft inklusive Projekte und organisiere Veranstaltungen. Ich freue mich, dass ich zusätzlich für die ehrenamtlich Engagierten unseres Vereines zuständig bin.“

Karin Hertz:
„Ein offener Austausch mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern und ein wertschätzendes Miteinander liegen mir sehr am Herzen. Ich unterstütze bei der Bearbeitung von behördlichen Anträgen, privater Post sowie bei alltäglichen Dingen und berate bei Fragen rund um die Sehbehinderung. Alle können jederzeit mit ihren Anliegen, Wünschen und Ideen auf mich zukommen. Darauf aufbauend initiiere ich neue Angebote. Wer Interesse an einer Wohnung bei uns hat, wird ebenfalls mit mir in Kontakt kommen, da ich hier die erste Ansprechpartnerin bin.“

Renate Mösch:
„Haben Sie Fragen in Bezug auf unsere Verwaltung, sprechen Sie mich an. Im Blindenhilfswerk Berlin e.V. kümmere ich mich um die vorbereitende Buchhaltung und bin ebenfalls für die Spendenverwaltung zuständig. Auch das Qualitätsmanagement und die Organisation der Angebote sowie Raumvergabe fallen in meinen Aufgabenbereich. Obwohl ich eher im Hintergrund agiere, komme ich regelmäßig mit den Mieterinnen und Mietern in Kontakt – nicht nur wegen organisatorischer Belange, sondern auch einfach mal so. Diesen Austausch finde ich richtig gut und wichtig!“

Lukas Ittner:
„Unsere Häuser und ebenso das Gelände habe ich stets im Blick, da ich für bauliche Belange in Bezug auf unsere Wohnungen zuständig bin. In diesem Bereich koordiniere und überprüfe ich alle Arbeiten zur Instandhaltung und Sanierung durch externe Dienstleister. Als gelernter Tischler mit jahrelanger Berufserfahrung erledige ich handwerkliche Dinge auch gerne selbst. Diese Abwechslung zwischen organisieren und praktisch arbeiten finde ich klasse! Jannik Kaatz unterstützt mich tatkräftig.“

Stellenanzeigen

Der Verein Blindenhilfswerk Berlin e. V. unterstützt seit 1886 blinde und sehbehinderte Menschen in unserer Stadt. Schwerpunktthemen sind das Wohnen, die Fürsorge und Unterstützung, Bildung und Beratung sowie Freizeit und Erholung. Das Blindenhilfswerk Berlin e.V. entwickelt sich gerade zu einem „Zentrum für selbstbestimmtes Leben“ sowie zu einer inklusiven Begegnungsstätte. Unser engagiertes Team in Berlin-Steglitz sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine*n

Sozialarbeiter*in / Sozial- oder Geisteswissenschaftler*in oder vergleichbar qualifizierte Fachkraft (m/w/d) mit Erfahrung im Bereich Projektarbeit.

Für unsere Mieterinnen und Mieter sind Sie eine wichtige Ansprech- und Vertrauensperson. Durch den täglichen persönlichen Kontakt, (er)kennen Sie Bedarfe und unterstützen individuell. Sie fördern den Austausch in der Mieterschaft und stärken dadurch den Gemeinschaftsgedanken untereinander. Gleichzeitig bauen Sie Brücken zwischen Menschen mit und ohne Seheinschränkungen.

Unser Angebot:

  • Abwechslungsreiche Arbeitsinhalte mit Gestaltungsfreiheit und Raum für Ideen
  • Vielfältige Möglichkeiten persönlicher Weiterentwicklung im Rahmen von Weiterbildungen
  • Ein engagiertes und verlässliches Team in der Geschäftsstelle in der Nähe vom Rathaus Steglitz
  • Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf durch eine flexible Arbeitszeitgestaltung
  • Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit 35 Stunden in einer 5-Tage-Woche
  • Eine der Position angemessene Vergütung

Ihre Aufgaben:

Arbeit mit Menschen

  • Beratung und Unterstützung unserer Mieter*innen, auch in Hinblick auf ihre beruflichen Perspektiven
  • Organisation von Bildungs- und Freizeitangeboten für blinde und sehbehinderte Menschen
  • Moderation des gemeinsamen Wohnens
  • Initiierung und Steuerung von partizipatorischen Beteiligungs- und Entwicklungsprozessen in Bezug auf die Planung und Umsetzung eines inklusiven Neubaus und des Geländeumbaus

Veranstaltungs- & Projektmanagement

  • Planung, Vorbereitung, Durchführung und Evaluation von Veranstaltungen gemeinsam mit dem Team
  • konzeptionelle Arbeit: Entwicklung neuer Konzepte für Betreuung, Freizeit, Wohnen, Sport, etc.
  • Organisation und Durchführung der pädagogischen Angebote im Lern- und Erlebnisparcours „Garten der Sinne“

Netzwerkarbeit

  • Auf- und Ausbau eines Netzwerkes im Raum Berlin und ggf. darüber hinaus zu wichtigen sozialen, kulturellen und bildungsrelevanten Einrichtungen und Förderinstitutionen

Ihr Profil:

Formale und fachliche Anforderungen

  • Ein abgeschlossenes (Fach-) Hochschulstudium im Bereich Sozialarbeit/Sozialpädagogik oder Sozial- und Geisteswissenschaften mit nachgewiesenen Kenntnissen und Kompetenzen im Bereich sozialpädagogischer Arbeit
  • Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Projektarbeit
  • Sicherer Umgang mit PC-Microsoft-Anwendungen

Außerfachliche Anforderungen

  • Kommunikationsstärke, Authentizität und Empathie
  • Organisationsstärke
  • Zeitliche Flexibilität – Bereitschaft, zum Teil auch in den Abendstunden und vereinzelt am Wochenende zu arbeiten
  • Mobilität (Besitz des Führerscheins Klasse B)

Erwünscht sind darüber hinaus

  • Kenntnisse und Erfahrungen im Networking
  • Kenntnisse und/oder Erfahrungen im Umgang mit behinderten Menschen und/oder im interkulturellen Bereich
  • Interesse am politischen, kulturellen und sportlichen Geschehen in der Stadt und darüber hinaus

Ihre vollständige Bewerbung richten Sie bitte an:
Aumenta Personalberatung KG
Ansprechpartnerin: Frau Gabriela Herwig
Telefon: (030) 12082590
E-Mail: personal@aumenta.org

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Unser Vorstand

Unser Vorstand setzt sich ehrenamtlich für blinde und sehbehinderte Menschen ein. Er vereint unterschiedliches Wissen sowie verschiedene Erfahrungen in den Bereichen ‚Menschen mit Seheinschränkungen‘ sowie ‚Vereinsarbeit‘ und bildet damit eine starke Basis für unseren Verein.

Seine Motivation

Vorsitzender Reinhard Schultz-Ewert:

„Nach fast 40-jähriger Tätigkeit in der Berliner Justiz und Verwaltungsgerichtsbarkeit, zuletzt als Vorsitzender Richter am Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, kam ich 2015 zum Blindenhilfswerk Berlin e.V. und wurde sein Vorsitzender. Ich verlor selbst im Alter von 49 Jahren mein Augenlicht und konnte dank der Unterstützung meiner Familie, von Freunden und Bekannten sowie meinem beruflichen und sozialen Umfeld mein Leben weitgehend selbstbestimmt und selbstständig fortführen. Für viele blinde und stark sehbehinderte Menschen ist die gleichberechtigte Teilhabe leider noch ein Wunschtraum. Mit meinen Erfahrungen und Kenntnissen möchte ich helfen, bei der Verwirklichung dieses Traumes ein wenig beizutragen. Die Gestaltung eines inklusiven, alle Generationen verbindenden und für unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche offenen Wohnumfeldes steht dabei im Vordergrund.“

Stellvertretender Vorsitzender Rainer Vedder:

„Ich möchte mit der Tätigkeit im Vorstand des Blindenhilfswerks meine wirtschaftliche Fachkompetenz als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater einbringen, damit das Vermögen des Vereins als Basis für die gemeinnützige Arbeit nachhaltig, zukunftssicher und erfolgreich vielen blinden und sehbehinderten Menschen dienen kann. Für mich persönlich gehört ehrenamtliches Engagement im Verein zur aktiven Teilhabe an unserer Gesellschaft. Die Betätigung im Vorstand des Blindenhilfswerk Berlin e.V. bereichert den eigenen Erfahrungshorizont und es macht Spaß sich mit den anderen sehr engagierten Vorstandskolleginnen und -kollegen auszutauschen, um möglichst gute Lösungen zur Förderung der Ziele des Vereins zu erarbeiten.“

Astrid Frahm:

„Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich für soziale Organisationen, für die berufliche Selbstverwaltung oder für den Sportverein um die Ecke. Das gibt unserer Gesellschaft Sinn. Ich finde, dass eine inklusive pluralistische Gemeinschaft nicht ohne den sozialen Dienst auskommt, der sich auf die uneigennützige Mitmenschlichkeit stützt. Dass wir füreinander einstehen, gibt mir auch für mein persönliches Leben Zuversicht.

Ich bin Älteste in der benachbarten Ev. Matthäus-Kirchengemeinde. Die Gemeinde fühlt sich seit jeher mit dem Blindenhilfswerk verbunden und schlägt stets ein Gemeindemitglied vor, das sich zur Vorstandswahl aufstellen lässt. Ich freue mich, dass ich dieses Engagement wahrnehmen darf und an der verantwortungsvollen Aufgabe im Vorstand mitarbeiten darf. Von Beruf bin ich Rechtsanwältin. Ich bin für das Kuratorium der Kindertagesstätte der Matthäusgemeinde verantwortlich und habe Erfahrung mit sozialen Organisationen.“

Juliane Krüger:

„Als Schulleiterin der benachbarten Johann-August-Zeune-Schule für Blinde geht es mir in meiner Arbeit insbesondere darum, die Schülerinnen und Schüler auf ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben vorzubereiten. Hierbei haben die Kinder und Jugendlichen die verschiedensten Voraussetzungen und neben der schulischen Bildung sind weiterführende und unterstützende Angebote im außerschulischen Bereich äußerst wichtig. Mit der neuen inklusiven und diversen Ausrichtung des Blindenhilfswerks möchte ich durch meine Tätigkeit im Vorstand dazu beitragen, die Möglichkeiten zur gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabe zu verbessern. Die Nähe zwischen Schule und dem Blindenhilfswerk bietet hierfür sehr gute Bedingungen.“

Thomas Kohlstedt:

„Als ehemaliger Schulleiter der Blindenschule pflegte ich eine enge Zusammenarbeit mit dem Blindenhilfswerk, weil viele Projekte und Aktivitäten ohne die Unterstützung des Blindenhilfswerkes nicht hätten stattfinden können. Es gab in den zurückliegenden über 20 Jahren viele Veränderungen, die z. T. sehr schmerzhaft waren, aber notwendig. Wir werden in Zukunft noch viele Veränderungen vornehmen müssen, um den blinden und sehbehinderten Menschen noch bessere Angebote machen zu können, damit diese möglichst selbstbestimmt am Leben teilnehmen können.“

Thomas Schumacher:

„Als ehemaliger Leiter der Berliner Blindenschule setze ich mich dafür ein, dass insbesondere Kinder und Jugendliche mit Blindheit oder Sehbehinderung  ohne Barrieren – dafür aber mit viel Freude – leben und lernen können. Hierzu möchte ich durch meine Mitwirkung im Vorstand des Blindenhilfswerks Berlin beitragen.“

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

Unterstützen Sie uns
Wir bei Facebook
Das Blindenhilfswerk verwendet Cookies, um die Webseite bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Besucher anpassen zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Informationen