„Max & Bella“ – eine szenische Lesung

Am Dienstagabend wurde es nach langer Coronapause endlich wieder richtig voll in unserem Saal der Lepsiusstraße 117. Etwa 40 Personen waren bei uns zu Besuch, um der Premiere einer szenischen Lesung mit dem Titel „Max und Bella“ zu lauschen. Im Mittelpunkt des Abends stand die Geschichte beider Personen – zwei jüdische Menschen mit Seheinschränkungen, die im ehemaligen Blindenwohnheim in der Wrangelstraße lebten und dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen. Neben dem Veranstalter und Ideenträger Gerhard Moses Heß stellten auch die Schauspielerin Claudia Maria Franck und das musikalische Duo Shetltdik bestehend aus Sybill Plappert und unserem Mieter Olaf Garbow das Leben der beiden künstlerisch dar. Texte und Gedichte von Max Zodykow wurden vorgetragen, durch eigene ergänzt und musikalisch durch jiddische Lieder begleitet. Während ein Klavier, eine Gitarre, eine Flöte und auch ein Akkordeon zum Einsatz kamen, dienten auch Steine und eine Flasche als Instrumente.

Wir bedanken uns bei den Künstlerinnen und Künstlern für diesen schönen Abend und freuen uns schon jetzt auf den Nächsten!

Vier Leute sitzen in einem vorderen Bereich eines Saales. Vor ihnen sitzt das Publikum. Eine Frau sitzt vor einem Buch und liest daraus vor. Im Vordergrund ist eine Sillouette einer Person zu sehen. Ein Mann mit Akkordeon steht in einem Saal und spielt Zuschauern etwas vor. Ein Mann mit Gitarre sitzt spielend und singend neben einer Frau. Im Vordergrund erkennt man unscharfe Teile von Zuschauern.

Das Bild zeigt Elfi Schwab.
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Elfi Schwab

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e.schwab@blindenhilfswerk-berlin.de

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